Die Niederlande sind ein internationaler Kernmarkt für Unternehmen und Wirtschaftsakteure des Ruhrgebiets. Auch umgekehrt spielt das Ruhrgebiet als Sprungbrett auf den deutschen Markt für die nahen Niederlande eine bedeutende Rolle. Den langjährigen und engen Beziehungen zum Wirtschaftspartner Niederlande trägt die „Innovation Bridge Netherlands“ jetzt Rechnung.

Mit der Innovation Bridge bündelt die BMR die bisherigen Aktivitäten mit den Niederlanden. Die Niederlande sind als Innovationstreiber eine wichtige Inspirationsquelle für deutsche Unternehmen, der deutsche Markt ein wichtiger Absatzmarkt niederländischer Produkte. „Wir sind ein Wirtschaftsraum“, betonte Peter Schuurman, Generalkonsul der Niederlande bei der Eröffnung der Innovation Bridge Netherlands. „Es gibt so viele gemeinsame Berührungspunkte und Ansätze für Innovationen, die eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit sinnvoll machen“.

Die Innovation Bridge Netherlands unterstützt Unternehmen durch Innovations-Impulse, mit Veranstaltungen, der Vermittlung von Geschäftskontakten, beim Netzwerken, durch Erfolgsbeispiele und Standortmarketing. Über ein ständig wachsendes Partner-Netzwerk werden Kooperationspotenziale für die Niederlande und das Ruhrgebiet verstärkt.

ZUSAMMENHALT STÄRKEN

„In Zeiten globaler Herausforderungen wie des Klimawandels, der Digitalisierung und der unsicheren geopolitischen Entwicklungen ist die Zusammenarbeit mit unserem Nachbarn Niederlande wichtiger denn je“, betont Prof. Dr. Julia Frohne bei der Einweihung der Innovation Bridge. Die Innovation Bridge Netherlands ist auf eine langfriste Zusammenarbeit ausgerichtet, die die guten wirtschaftlichen Beziehungen beider Regionen noch intensivieren will. Delegationsreisen, bilateraler Austausch, aber auch digitale Match-Formate sollen dabei die Koopertion zwischen Unternehmen, Start-ups und Kommunen unterstützen.

Die internationale Alleinstellung im Jugend-Spitzensport einschließlich offizieller Europameisterschaften sowie der große Publikumszuspruch der RUHR GAMES bilden das starke Fundament für weitere vier Editionen des Erfolgsformates. Nach dem Regionalverband Ruhr als Veranstalter hat auch das Land Nordrhein-Westfalen als Förderer die Fortsetzung der Finanzierung zugesagt.

Auf die digitale Sonderedition 2021 in Bochum folgen somit die RUHR GAMES 2023 vom 8. bis 11. Juni an ihrem bisher publikumsstärksten Standort, dem Landschaftspark Duisburg-Nord.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 wurden die RUHR GAMES im 2-Jahres-Turnus in Essen, Dortmund, Duisburg und Bochum veranstaltet. Dieser erste Durchführungszyklus war geprägt von der Etablierung und Weiterent-wicklung des Formats hin zu einem europaweit einzigartigen Sport- und Kultur-Großevent für Jugendliche mit mehr als 100.000 Zuschauenden und über 5.000 Aktiven pro Jahr in der Sportmetropole Ruhr.
Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverband Ruhr erläutert:

„Der große Erfolg der RUHR GAMES in den vergangenen Jahren bei Verbänden und Aktiven ebenso wie beim Publikum hat das Konzept einer modernen Kombination aus Jugend-Leistungssport, Urban Culture und internationaler Begegnung eindrucksvoll bestätigt. Die Fortsetzung im Schulterschluss mit dem Land Nordrhein-Westfalen ist daher das richtige Signal an alle jungen Sportlerinnen und Sportler und unsere Partner. Schon jetzt blicken wir voller Vorfreude auf die nächste Edition in Duisburg mit spannenden Wettkämpfen und Publikum. Und das wieder wie 2019 inmitten der grandiosen Kulisse des Landschaftsparks Duisburg-Nord.“

Landschaftspark Duisburg-Nord als Spielort für die Publikumsrückkehr

Die Corona-bedingte, digitale Sonderedition 2021 in Bochum hat mit über 4.000 Aktiven, 180.000 Zuschauenden auf den Live-Streams und großer medialer Präsenz nochmals die nachhaltige Relevanz der RUHR GAMES für den Jugend-Leistungssport bewiesen.

Im Jahr 2019 hatten bereits 110.000 Besuchende in Duisburg die Qualität des viertägigen Events als Freizeit- und Familien-Veranstaltung genossen. Mit der nächsten Edition 2023 im Landschaftspark Duisburg-Nord wird an den Erfolg bei allen Zielgruppen der RUHR GAMES angeknüpft werden.

Dies sieht auch Sören Link, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, so:
„Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein echter Publikumsmagnet und heißbegehrter Veranstaltungsort. Die Rückkehr der RUHR GAMES in 2023 garantiert, wie bereits vier Jahre zuvor, eine spektakuläre Show kombiniert mit sportlichen Höchstleistungen. Für den Landschaftspark und die Sportstadt Duisburg wird das ein echtes Highlight.“

RUHR GAMES sind feste Größe für internationale Sportverbände 
In 2021 haben die RUHR GAMES die über einjährige Durststrecke ohne große Wettkämpfe im Jugend-Spitzensport beendet und damit ihren Stellenwert als europaweit fest etabliertes Sport-Event weiter untermauert. Und auch für 2023 planen die Fachverbände bereits intensiv, die Abstimmungen für verschiedene Europameisterschaften und Deutschen Meisterschaften laufen.
Diese und alle weiteren Planungen für den zweiten Durchführungszyklus werden unter neuer Leitung stattfinden, der Besetzungsprozess beim Regionalverband Ruhr läuft bereits.

Niklas Börger, seit 2013 Projektleiter RUHR GAMES beim Regionalverband Ruhr, hat das Format maßgeblich  mit entwickelt und zum Erfolg geführt. Nun wechselt er zum Land Nordrhein-Westfalen und übernimmt in der Staatskanzlei die Leitung für die FISU World University Games. Die weltgrößte Multisportveranstaltung nach den Olympischen und Paralympischen Spielen findet 2025 in der Rhein-Ruhr-Region statt.

Über RUHR GAMES
Die RUHR GAMES sind Europas größtes Sport-Festival für Jugendliche und finden 2023 bereits zum fünften Mal in der Metropole Ruhr statt. Der Regionalverband Ruhr (RVR) leistet als Veranstalter die gesamte Gestaltung, Planung und Durchführung des Groß-Events. Gefördert werden die RUHR GAMES vom Land NRW, insbesondere vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft, vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sowie der Staatskanzlei NRW. Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen ist darüber hinaus als strategischer Partner in das Konzept eingebunden.

Die RUHR GAMES 2021 in Bochum können aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und damit verbundenen Verordnungslage nicht in ihrer bekannten und erfolgreichen Form als Publikumsevent und internationaler Begegnungsort für Jugendliche stattfinden. Eine Teilnahme von Publikum vor Ort muss für 2021 vollständig ausgeschlossen werden. Stattdessen können alle Leistungssport-Wettkämpfe sowie die durchführbaren Highlights des Kulturprogramms digital in Live-Streams und auf den Social Media Kanälen verfolgt werden. Diese einschneidenden Maßnahmen sind notwendig, um die Durchführbarkeit der Europa- und Deutschen Meisterschaften sowie der Qualifikationswettkämpfe sicherzustellen und somit den Athletinnen und Athleten der RUHR GAMES eine sportliche Perspektive zu bieten.

Die Erstauflage der RUHR GAMES fand 2015 in Essen und Umgebung statt, mit dem UNESCO-Welterbe Zollverein als Hauptstandort. Im planmäßigen Turnus von zwei Jahren ging das Sportfestival 2017 in Dortmund und Umgebung an den Start und verwandelte das traditionsreiche Stadion Rote Erde in die zentrale Multisport-Wettkampfstätte. 2019 folgte die dritte Auflage im Landschaftspark Duisburg Nord mit über 5.600 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern und 110.000 Besuchenden. Die musikalische Headliner waren u.a. Cro, Jan Delay, Clueso, Lena und Bosse. Corona-bedingt fand die letzte Edition 2021 in Bochum als digitale Sonderedition statt. Die Wettkämpfe und Rekorde der über 4.000 Athletinnen und Athleten, u.a. in der ersten jemals ausgetragenen Europameisterschaft im BMX Flatland, verfolgten 180.000 Zuschauende im Netz und zahlreiche weitere im TV.

Um die im Klimaschutzgesetz verankerte Klimaneutralität im Jahre 2045 zu erreichen, ist es erforderlich, dass alle Sektoren von fossilen Energieträgern auf erneuerbare Energien umrüsten. Dem Einsatz von grünem Wasserstoff kommt dabei vor allem in der Industrie eine Schlüsselrolle zu.

Die Verbandsversammlung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat daher Ende letzten Jahres beschlossen, eine regionale Koordinierungsstelle für Wasserstoff in der Metropole Ruhr einzurichten. Ziel ist es, die industrielle und klimafreundliche Erneuerung des Ruhrgebiets voranzutreiben.

Im Zusammenhang mit der regionalen Koordinierungsstelle Wasserstoff will der RVR zudem ein Wasserstoff-Netzwerk der Kommunen im Verband initiieren. Alle 53 Kommunen haben sich bereit erklärt mitzuwirken.

Dazu RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel: „Mit der großen Bereitschaft der Kommunen im Netzwerk Wasserstoff mitzuwirken, macht die Metropole Ruhr deutlich, dass das Ziel Klimaneutralität nur gemeinsam gelingen kann.“

Das Netzwerk soll den interkommunalen Austausch über aktuelle Entwicklungen zu Wasserstoff-Themen in der Metropole Ruhr fördern, um gemeinsame infrastrukturelle Voraussetzungen schaffen zu können. Ein IT-Tool soll eingerichtet werden, mit dem die bereits erreichte Treibhausgasminderung sichtbar gemacht und geplante Minderungsstrategien simuliert werden können. Darüber hinaus berät das Netzwerkmanagement zu investiven Fördermöglichkeiten.

Für die Koordination des Netzwerkes wurde inzwischen ein Förderantrag im Rahmen der Nationalen Klimaschutzoffensive beim Bundesumweltministerium gestellt. Den Eigenmittelanteil wird die regionale Koordinierungsstelle Wasserstoff beisteuern. Bei Bewilligung übernimmt der RVR das Netzwerkmanagement.