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Nachhaltigkeit – Vom theoretischen Konzept zur regionalen Umsetzung und Verankerung

Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden

Dialogreihe „FORSCHEN:GESELLSCHAFT:ZUKUNFT“

Unter dem Titel „Nachhaltigkeit – Vom theoretischen Konzept zur regionalen Umsetzung und Verankerung“ bieten Ihnen das Forschungszentrum Jülich, die Region Aachen und die geladenen Sprecher*innen Ansatzpunkte zur Diskussion zur Umsetzung von Nachhaltigkeitskonzepten – vom theoretischen Konzept und deren wissenschaftliche Anwendung, weitergehende Forschungsansätze bis hin zur unternehmerischen und kommunalen Umsetzung bzw. Anwendung.

Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Programm:

16.00     Begrüßung
Prof. Dr. Christiane Vaeßen

16.10     Einordnung/Überblick
Dr. rer. pol. Wilhelm Kuckshinrichs
Leiter des Instituts für Energie- und Klimaforschung, Systemforschung und Technologische Entwicklung (IEK-STE) des Forschungszentrum Jülich

16.30    Der Weg zum nachhaltigsten Unternehmen
Jutta Gräfensteiner
Director „Deutschland Digital“, Country Plan and Sustainability, Board Member Cisco Germany

16.50     Nachhaltigkeit regional verankern
Dr. Klaus Reuter
Geschäftsführer Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW e.V. (LAG 21)

17.10     Diskussion

17.25     Wrap-up
Prof. Dr. Christiane Vaeßen

17.30     Ende

Moderatorin: Prof. Dr. Christiane Vaeßen, Region Aachen

 

Die Veranstaltung ist für Sie kostenlos. Melden Sie sich heute noch online unter dem folgenden Text an.

Wir freuen uns auf Sie und eine spannende Diskussion.

Die Veranstaltung findet online per Zoom statt. Den Link zur Teilnahme senden wir Ihnen kurz vor der Veranstaltung zu.

 

Zum Thema Nachhaltigkeit:

Der Begriff Nachhaltigkeit wurde erstmals im 17. Jahrhundert von Hans Carl von Carlowitz beschrieben. Um ein nachhaltiges Wirtschaften umzusetzen, sollte demnach in einem Wald nur so viel Holz entnommen werden wie auf natürlichem Weg nachwächst.  Damit begründete er das ursprüngliche Konzept der Nachhaltigkeit.

Der Grundgedanke der Nachhaltigkeit beruht demnach auf dem Prinzip, dass ein natürliches System in seinen wesentlichen und natürlichen Eigenschaften langfristig erhalten bleibt. Mit diesem Ansatz war der Grundstein des nachhaltigen Denkens und Handelns gelegt.

Seitdem sind mehr als 300 Jahre vergangen. Erst im Rahmen der Veröffentlichung des Berichts des Club of Rome „Grenzen des Wachstums“ und der darauffolgenden globalen umweltpolitischen Debatte in den 1970er Jahren dehnte die Brundtland-Kommission die ursprüngliche Idee auf alle gesellschaftlichen Bereiche aus. Der Begriff wurde zudem in seiner Definition auf nicht nur eine Generation, sondern die nachfolgenden Generationen erweitert. Und seit den 1990er Jahren umfasst der Nachhaltigkeitsbegriff die drei Dimensionen Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Heute finden Suchmaschinen das Wort „Nachhaltigkeit“ über 60. Millionen mal. Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur in der Wissenschaft ein wichtiges Thema, auch in den Alltag hat dieses Schlagwort in vielfältigster Weise Einzug gehalten.

Doch helfen die Informationen hinter den Treffer zu verstehen, was sich hinter diesem Begriff und dem damit verbundenen Konzept verbirgt? Wie ist Nachhaltigkeit im 21. Jahrhundert zu verstehen? Wie erfolgt die Umsetzung des Nachhaltigkeitsaspekts in der Praxis unserer Region?

Genau diese Punkte werden das Forschungszentrum Jülich und die Region Aachen als Schwerpunkt der 7. Veranstaltung der gemeinsamen Dialogreihe „Forschen: Gesellschaft: Zukunft“ aufgreifen.

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