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Ein Pitch-Wettbewerb um Preisgeld, inspirierende Vorträge von Gründern, Expertentische und jede Menge Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken: Bei der gemeinsamen „Gründungsmesse Niederrhein“ haben Gründungsfabrik Mönchengladbach und HNX, die Gründungsberatung der Hochschule Niederrhein, eindrucksvoll die Bandbreite der regionalen Startup-Szene aufgezeigt. Den Pitch-Wettbewerb gewann am Ende ein frisch gegründetes Mönchengladbacher Startup:  CasenapzZz produziert Koffer, die sich kurzerhand in Kinderreisebetten umbauen lassen.

Sie verbinden regenerative Forstwirtschaft mit einer eigenen Möbelproduktion und machen beides investierbar. Sie gehen in Kitas und Schulen, um die Resilienz von Kindern zu stärken. Sie machen ausgediente Sneaker kreislauffähig, entwickeln nachhaltige Toilettenreiniger oder produzieren herzhafte, ausgewogene Snacks für den Büroalltag: Die Gründungsszene am Niederrhein ist geprägt von Vielfalt, Ideenreichtum und mutigen, kreativen Köpfen jeden Alters. Das immense Spektrum an neuen Geschäftsideen und -modellen präsentierten nun die Gründungsfabrik Mönchengladbach (GFMG) sowie HNX, die Gründungsberatung der Hochschule Niederrhein, bei der „Gründungsmesse Niederrhein“ in der Textilakademie NRW.

Dabei präsentierten sich 20 Startups und Gründungsteams in Form einer Ausstellung, die zudem intensiv zum Netzwerken genutzt wurde. An Expertentischen zu Themen wie Finanzierung, Steuern und Recht konnten Gründungsinteressierte sich mit reichlich Fachwissen aufladen. Kernstück des Events war jedoch ein so genannter Pitch-Battle: ein Wettbewerb um ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 1.000 Euro, das die Stadtsparkasse Mönchengladbach und die Sparkasse Krefeld als Sponsoren ausgelobt hatten. Dabei präsentierten sich acht Gründungsteams und Einzelpersonen, die sich über einen Vorausscheid qualifiziert hatten, vor den rund 150 Gästen im Publikum sowie einer fachkundig besetzten Jury.

Den ersten Preis (500 Euro) holte dabei das Mönchengladbacher Startup CasenapzZz von Fabian und Jana Herzog – ihre Koffer-Kinderbett-Kombination, die ab 15. November in den Verkauf geht, überzeugte die Jury um Stephanie Efertz (Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein), Prof. Dr. Georg Oecking (Senatsvorsitzender und Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Controlling, an der Hochschule Niederrhein), Dirk Peters (Stadtsparkasse Mönchengladbach) und Nicole Janßen (Sparkasse Krefeld) am meisten. Platz zwei (300 Euro) ging an die Schülerfirma MerClean aus Viersen: Die erst 17- und 18-jährigen Merlin Dolenec und Anton Palmer bringen ihre nachhaltigen – und theoretisch sogar essbaren, wie eindrucksvoll auf der Bühne demonstriert – Toilettenreiniger ebenfalls noch in diesem Jahr auf den Markt. Platz drei und immerhin noch 200 Euro holte das Startup Modulyte. Das Team um Detlef Lenschen hat einninnovatives Fassadendämmsystem entwickelt, mit dem sich Gebäude schnell und einfach energetisch sanieren lassen. Ansässig in Berlin, rückt das junge Unternehmen aktuell jedoch immer näher an den Niederrhein und hat zuletzt beispielsweise über die KMU-Zukunftsschmiede, ein Angebot der Gründungsfabrik explizit für den regionalen Mittelstand, ein Kooperationsprojekt mit dem Mönchengladbacher Unternehmen Wimmers Innenausbau einstielen können.

Friedhelm Lange, Geschäftsführer der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH, bei der das Projekt Gründungsfabrik verortet ist, lobte den Mut und den Ideenreichtum der Gründerinnen und Gründer und appellierte an die weiteren Gründungsinteressierten im Publikum, die vielen guten Angebote zur Gründungsförderung am Niederrhein auch anzunehmen. „Immerhin war der Pioniergeist in und um Mönchengladbach schon immer zuhause, sei es Hugo Junkers, Joseph Pilates oder im Bereich der Philosophie Hans Jonas gewesen.“ Prof. Dr. Gudrun Stockmanns, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Hochschule Niederrhein, stellte die Parallelen zwischen dem Gründergeist auf der Bühne und dem generellen Credo der Hochschule heraus: „Unsere Absolventinnen und Absolventen sollen mutige Vordenker und kreative Köpfe sein, die Lösungen für Problemfelder der Zukunft schaffen.“

Andy Sacherer (Projektleiter Gründungsfabrik) sowie aus dem Team von HNX Stefanie Kutsch (Projektleiterin) und Vivian Sommer (Startup-Coach) führten gekonnt durch die Veranstaltung, die zusätzlich durch zwei Keynote-Vorträge angereichert wurde. So stellte Artur Steffen, dessen Mönchengladbach-Düsseldorfer Startup Salino 3D-gedruckte Mini-Salinen für den Hausgebrauch herstellt, eindrucksvoll unter Beweis, wie sehr Glück, Zufall und weitere oft nicht planbare Faktoren zum Erfolg oder Misserfolg einer Gründung beitragen können. Reiner Mantsch, einer der beiden Gründer des Textilrecycling-Startups Eeden (ursprünglich Mönchengladbach, mittlerweile Münster), wiederum betonte die wichtige Rolle des Teams, das Gründende um sich scharen müssen, und des Netzwerks, in dem sie sich befinden und an dem sie sich bedienen.

Am Ende waren sich alle Beteiligten einig: Nach den großen Erfolgen 2024 (am Campus Krefeld der Hochschule) und 2025 soll es auch 2026 wieder eine Gründungsmesse Niederrhein geben. Doch schon in den nächsten Tagen und Wochen geht es weiter mit zahlreichen kostenfreien Veranstaltungen und Angeboten für Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer – bei der Gründungswoche Niederrhein vom 17. bis 23. November.

 Über die Gründungsfabrik Mönchengladbach:

Bei der Gründungsfabrik handelt es sich um ein von Bund und Land NRW gefördertes Strukturwandelprojekt im Rheinischen Revier, angesiedelt bei der Wirtschaftsförderung (WFMG). Unter dem Dach der Gründungsfabrik, die sich als Weiterbildungsprojekt versteht, sind zwei Teilbausteine vereint: „Gründungsfabrik Mönchengladbach“ und „skillzUP“. Das Projekt wird für die Dauer von vier Jahren (1. Juli 2023 bis 30. Juni 2027) zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert, die restlichen zehn Prozent werden von der NRW-Landesregierung bereitgestellt. Es hat ein Gesamtbudget von knapp drei Millionen Euro. Weitere Informationen unter https://gruendungsfabrik.mg/.

Über HNX:

HNX ist das Team für Gründungsberatung und Entrepreneurship an der Hochschule Niederrhein. und fungiert unter dem Namen „HNX – Your way to start up“ als zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten an der HSNR. Ziel ist es, eine lebendige Gründungskultur an der Hochschule Niederrhein zu etablieren, die offen, praxisnah und mutig ist. Das Angebot richtet sich gleichermaßen an Studierende, Mitarbeitende und Lehrende und umfasst Kreativworkshops und Kurzvorträge ebenso wie eine Unterstützung in der Lehre – schließlich ist Entrepreneurship-Bildung fest in der Transferstrategie und im Hochschulentwicklungsplan der Hochschule Niederrhein verankert. Weitere Infos unter www.hs-niederrhein.de/existenzgruendung/.

 

Ansprechpartner für Redaktionen:

i.A. Andy Sacherer | sacherer@wfmg.de | Tel. 02161 82379-766
i.A. Stefanie Kutsch | stefanie.kutsch@hs-niederrhein.de | Tel. 02161 186-3564

 

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen Circular Valley und KREFELD BUSINESS wurde jüngst im Rahmen des Circular Valley Forums 2025 in der Historischen Stadthalle Wuppertal eine neue Phase für das zirkuläre Bauen in Nordrhein-Westfalen eingeläutet. Ziel der Kooperation ist es, die Umsetzung von zirkulären Pilotprojekten im Gebäudebestand voranzubringen, übertragbare Lösungen für eine ressourcenschonende Bauwirtschaft zu entwickeln und Akteurinnen und Akteure des zirkulären Bauens enger miteinander zu verknüpfen. Neben Krefeld sind auch Partnerregionen aus Flandern und den Niederlanden an dem grenzüberschreitenden Netzwerk beteiligt.

Die Bauwirtschaft steht im Zentrum der Klimawende: Sie verbraucht die meisten Ressourcen und erzeugt zugleich die größten Abfallmengen – in Krefeld wie in vielen anderen Städten. Hier setzt der neue Circular Valley Construction Hub an, der Gebäude und Infrastrukturen nicht mehr als Verbrauchsobjekte, sondern als Wertstofflager der Zukunft versteht.

„In Krefeld bietet das industrielle Erbe interessante Bauten für die Umsetzung des zirkulären Ansatzes“, erklärt Elmar Klein-Hessling, Prokurist der GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG, bei der das Projekt angedockt ist. In einer ehemaligen Textilfabrik aus den 1920er-Jahren entsteht in der Innenstadt derzeit ein neues Gründungszentrum – und mit ihm der künftige Standort des Circular Valley Construction Hubs, der dort ab 2027 als Reallabor, Erlebnisraum und Kommunikationsdrehscheibe fungieren wird. Bereits heute beginnt der Aufbau: mit ersten Erprobungsprojekten und einer digitalen Plattform, die Informationen zu Materialien, Beständen und Potenzialen für eine Wiederverwendung zugänglich macht.

„Wir wollen zeigen, dass zirkuläres Bauen nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist“, erläutert Monika Zurnatzis, Projektleiterin des Circular Valley Construction Hubs Krefeld und Teil von KREFELD BUSINESS. „Gerade im Gebäudebestand liegt das größte Potenzial, um einst verbaute Ressourcen wieder einzusetzen. Das erproben wir derzeit bei unserem Revitalisierungsvorhaben auf der Luisenstraße. Der Hub wird Gründerinnen und Gründer sowie Nutzerinnen und Nutzer gezielt unterstützen, nachhaltige Geschäftsmodelle fördern und den fachübergreifenden Wissensaustausch von der Planung über den Rückbau bis hin zur Wiederverwendung von Materialien stärken.“

Das Circular Valley mit Sitz in Wuppertal gilt als internationale Plattform für Innovationen in der Kreislaufwirtschaft. Mit den heutigen Vertragsunterzeichnungen werden mehrere regionale Hubs Teil dieses Netzwerks – jeder mit einem eigenen thematischen Schwerpunkt. In Krefeld liegt der Fokus auf zirkulärem Bauen und Sanieren im Bestand – eng verknüpft mit den Transformationsprozessen von Stadt und Region.

„Diese Partnerschaft verbindet lokale Praxis mit internationaler Innovationskraft“, betont Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent der Stadt Krefeld und Leiter von KREFELD BUSINESS, und erklärt: „Mit dem Construction Hub schaffen wir einen Ort, an dem Innovation, Handwerk und Nachhaltigkeit im besten Sinne zusammenfinden – und damit ein Modell, das weit über die Stadt hinauswirkt.“

Haben Sie Fragen dazu, so melden Sie sich gerne.
Ihre Ansprechpartnerin:
KREFELD BUSINESS | Annegret Angerhausen-Reuter | Mitglied der Geschäftsleitung und Pressesprecherin
02151 82074-44 | annegret.angerhausen-reuter@krefeld-business.de

Emsland, 4. November 2025 – Der Verbund regionen.NRW hat mit einer zweitägigen Exkursion das Emsland besucht, um praxisnahe Einblicke in erfolgreiche Strategien der Regionalentwicklung, Wirtschaftsförderung und Stadtgestaltung zu gewinnen. An der Reise nahmen die Geschäftsführungen der nordrhein-westfälischen Regionalentwicklungsorganisationen sowie der Zukunftsagentur Rheinisches Revier teil.

Das Emsland als Beispiel erfolgreicher Transformation

Das Emsland gilt als Vorzeigebeispiel für eine zukunftsorientierte, wirtschaftlich starke und zugleich lebenswerte regionale Entwicklung. Im Mittelpunkt der Exkursion standen aktuelle Transformationsprozesse – insbesondere der Wandel von einer Kernkraftregion hin zu einer Energie- und Wasserstoffregion. Neben der Energiepolitik rückten auch Themen wie die Sicherung von Fachkräften, nachhaltige Mobilität und innovative Stadtentwicklung in den Fokus.

Der Verbund regionen.NRW informierte sich in Meppen, Lingen, Geeste und Papenburg über die wirtschaftliche Entwicklung, die Strategien zur Förderung der Region, Belebung der Innenstädte sowie über kulturelle und bildungspolitische Ansätze. Im Zentrum standen Gespräche mit regionalen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern aus Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft.

Einblicke in Lingen: Stadtentwicklung und Zukunftsprojekte

Ein Höhepunkt der Exkursion war der Austausch mit Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone, der die Gäste unter anderem durch die Stadt führte und aktuelle Stadtentwicklungsprojekte vorstellte. Dabei präsentierte er innovative Wasserstoff- und IT-Projekte am alten Kernkraftwerk Lingen und Maßnahmen zur Erhöhung der Lebensqualität vor Ort und zur Anwerbung von Fachkräften – etwa durch kulturelle Angebote in der Emsland-Arena oder den neuen Standort der Hochschule Osnabrück.

Zum Abschluss der Reise stand ein Gespräch mit Dr. Dirk Lüerßen auf dem Programm, Geschäftsführer der Ems-Achse, einem Bündnis von Unternehmen, Kommunen, Bildungseinrichtungen, Kammern und Verbänden. Er erläuterte die in der Kooperation von Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft geplanten Maßnahmen und Strategien, wie zum Beispiel neue Konzepte zur Mobilitätsförderung.

Bei typisch bergischem Wetter – es regnete mitunter heftig – fand am 28. Oktober 2025 der REGIONALE-Kongress „Alles Ressource! Ressourcenlandschaft im Bergischen RheinLand“ am Innovationsstandort :metabolon auf der ehemaligen Deponie Leppe in Lindlar statt. Über 300 Besucher*innen Teilnehmer*innen aus Wasser-, Energie-, Land- und Forstwirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Politik erlebten ein vielfältiges Programm mit Fachvorträgen, Führungen über den Standort und Themenforen rund um die effiziente Nutzung der Ressourcen im Bergischen RheinLand. Als prominente Gäste waren Diplom-Meteorologe Karsten Schwanke und der nordrhein-westfälische Umweltminister Oliver Krischer, der einen Förderbescheid für das REGIONALE-Projekt „:bergische rohstoffschmiede“ übergab, vor Ort.

In den Forschungshallen der TH Köln auf :metablon begrüßte zu Beginn der Veranstaltung Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises und Verbandsvorsteher des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes (BAV), die Gäste. Er unterstrich in seiner Rede die Bedeutung der heimischen Rohstoffe – Wasser, Stein, Holz und Land – und machte gleichzeitig deutlich, dass es für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Nutzung dieser Ressourcen innovative Projekte bedürfe.

Eines dieser innovativen Projekte ist der Veranstaltungsort des Kongresses: Als Leuchtturm-Projekt vermittelt :metabolon, wie sich eine regionale Kreislaufwirtschaft entwickeln kann. Mit dem REGIONALE-Vorhaben :bergische rohstoffschmiede, das aktuell auf :metabolon entsteht, wird der Forschungs- und Lernstandort :metabolon weiterentwickelt, unter anderem mit dem Bau eines multifunktionalen Gebäudes sowie einer Forschungshalle mit Anlagentechnik für die Schwerpunktthemen Kunst- und Baustoffe.

Förderbescheid für die :bergische rohstoffschmiede

Für den weiteren Ausbau der :bergischen rohstoffschmiede übergab Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, auf dem Kongress einen Förderbescheid an die Projektverantwortlichen des BAV und der TH Köln. In seinem Vortrag hob Krischer das große Innovationspotenzial des Bergischen RheinLands hervor. „Das Bergische RheinLand schlägt hier neue Wege für eine nachhaltige und zukunftsfähige

Regionalentwicklung ein“, sagte Krischer. „Mit starken Partnerschaften und konkreten Projekten zeigt die Region, wie sich Umwelt, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklung verbinden lassen. Das ist ein Vorbild für ganz Nordrhein-Westfalen.“

Gleichzeitig betonte er, dass man die Grenzen des Planeten überreizt habe und die nötige Umstellung von einer linearen Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft noch viel Arbeit erfordere. Die Umsetzung hierfür müsse vor Ort erfolgen, so der Minister. Für ihn stelle das Bergische RheinLand die zentrale Frage unserer Zeit. Es gehe um einen Kulturwandel und ein Umdenken: Müll sei ein wertvoller Rohstoff, der wiederwendet und verwertet werden müsse. Die REGIONALE stoße mit ihren Projekten diesen Wandel an und zeige, wie man innerhalb der planetaren Grenzen lebt. Als Beispiele nannte der Minister neben der :bergischen rohstoffschmiede die REGIONALE-Projekte Bergische WasserkompetenzRegion :aqualon 2.0 und den Grünen Mobilhof in Bergisch Gladbach.

Plädoyer für kluges Ressourcenmanagement und eine neue Talsperre

Die Keynote des Kongresses hielt anschließend der Diplom-Meteorologe Karsten Schwanke. Unter dem Titel „Der Klimawandel – und die Herausforderungen für die Ressourcen im Bergischen RheinLand“ führte er dem Publikum anschaulich vor Augen, dass der Klimawandel sich stärker als erwartet beschleunigt und Wetterextreme in Zukunft immer häufiger auftreten werden. Laut Schwanke verfügt das Bergische RheinLand dank seiner Ausstattung mit natürlichen Ressourcen – insbesondere der Regenreichtum und der Wald – und seiner Topografie über wichtige Standortvorteile. Gleichzeitig sind die Auswirkungen des Klimawandels auch im rechtsrheinischen Teil der Region Köln/Bonn verstärkt spür- und messbar: So liegen die sommerlichen Höchsttemperaturen des Raumes heute im Schnitt rund fünf Grad höher als in den 1960er-Jahren, die Sonnenscheindauer hat im Frühjahr um fast ein

Drittel zugenommen. Insgesamt werden Frühjahre und Sommer sonniger und trockener, Winter milder und regenreicher, so Schwanke.

Im Vergleich zur Rheinschiene ist es im Bergischen RheinLand oft mindestens 1 bis 2 Grad kühler. Und die bewegte Topografie bietet die Möglichkeit für kleine und große Wasserspeicher. Sie stellen einerseits im Falle von Extremniederschlägen eine wichtige Rückhaltefunktion dar. Andererseits sind sie wichtig sowohl für die öffentliche Wasserversorgung als auch für Unternehmen. Schwanke stellte in diesem Zusammenhang den historischen Innovationsgeist der Unternehmen im Bergischen RheinLand heraus und plädierte für ein kluges Ressourcenmanagement und eine Anpassung beim Hochwasserschutz. Um den Neubau von Talsperren käme man künftig nicht herum, so der Meteorologe.

Kraft der Bürger*innen nicht unterschätzen

In der anschließenden Gesprächsrunde diskutierten verschiedene Expert*innen die Bedeutung der vielfältigen Ressourcenlandschaft im Bergischen RheinLand für die Menschen und Unternehmen vor Ort. Dabei sprachen Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der REGIONALE 2025 Agentur, und Prof. Michael Narodoslawsky, Mitglied des REGIONALE-Fachbeirats, mit Dr. Uwe Moshage (Vorstand Aggerverband), Ingo Noppen (Vorstand Wupperverband) und Thorsten Reuter (Vorstand Loopeperle e.V.). über die Herausforderungen bei der zentralen Ressource im Bergischen RheinLand, dem Wasser. Moshage und Noppen betonten, dass aufgrund von längeren Trockenperioden und entsprechender Algenbildung der Aufbereitung des Trinkwassers eine immer größere Bedeutung zukommt, während sich Reuter für mehr private Grundwasserspeicher aussprach, etwa Zisternen oder Regentonnen in Gärten.

Beim Thema Land- und Waldwirtschaft adressierte Frank Herhaus, Dezernent beim Oberbergischen Kreis, die fehlenden Verarbeitungsmöglichkeiten insbesondere im Bereich von Fleisch. Das mache es schwierig, entsprechende Projekte wie beispielsweise das REGIONALE-Projekt Food Hub weiterzuentwickeln. Dr. Franz Staubinger von der Hatzfeld Wildenburg’schen Verwaltung kritisierte die Übernutzung des Waldes durch den Menschen. Er plädierte für mehr Kooperation und weniger Reglementation. Künftig müsse man mehr auf Mischwälder setzen und eine Revitalisierung des Baumbestandes anstreben – dazu gehörten laut Straubinger Baumarten, die auch mit extremeren Klimabedingungen zurechtkämen.

Im Gespräch zum Thema Energie unterstrich Christoph Schmidt, Vorstand der StadtWerke Rösrath AG, die Bedeutung von Ideen aus der Bürgerschaft, um die Energiewende voranzutreiben. Die Energiewende werde vor Ort gestaltet und vertrage auch mal unkonventionelle Vorschläge, um Ziele zu erreichen. Bernd Rosenbauer von der Energiegenossenschaft Lieberhausen bestätigte den Erfindungsreichtum der Menschen im Bergischen RheinLand: Man dürfe die Kraft der Bürgerschaft nicht unterschätzen, etwas zu bewegen. Es komme darauf an, die Leute „zu kitzeln“ und Möglichkeiten aufzuzeigen. Im anschließenden Gespräch mit Dr. Reimar Molitor sprach sich Elke Reichert, Präsidentin des Landesamtes für Natur, Umwelt und Klima in Nordrhein-Westfalen, für eine stärkere Sensibilisierung der Bürger*innen beim Thema Eigenvorsorge aus. Hier sieht sie Kreis und kommunen noch stärker in der Pflicht, „gemeinsame Sache“ zu machen. Insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien gebe es noch viel Potenzial, diese Ressource auszubauen. Weitere Impulse, wie Kreislaufwirtschaft von der Forschung in die Praxis gelingen kann, lieferte zum Abschluss des Vormittags eine Diskussionsrunde der :bergischen rohstoffschmiede mit Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Spannende Fachforen und Zukunftswerkstätten im Frühjahr 2026

Am Mittag erkundeten die Teilnehmer*innen den Standort :metabolon auf zwei geführten Führungen. Die darauffolgenden Fachforen mit renommierten Expert*innen zu den Themen Wasser, Land und Energie boten für alle Beteiligten Gelegenheit, die zentralen Ressourcenfeldern zu vertiefen, gemeinsam ins Gespräch zu kommen und neue, innovative Projektideen zu entwickeln

Für die musikalische Untermalung des Kongresses sorgten Julian und Roman Wasserfuhr. Die international bekannten Jazzmusiker aus Hückeswagen präsentierten gemeinsam mit Cellist Jörg Brinkmann Stücke aus dem eigens für die REGIONALE produzierten Album „Echoes_Sound of Home“. Veranstaltet wurde der Fachkongress von der REGIONALE 2025 Agentur gemeinsam mit ihren Gesellschaftern – dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Region Köln/Bonn e.V. Kooperationspartner war der bav sowie die TH Köln.

Über den Kongress hinaus finden im kommenden Jahr drei Zukunftswerkstätten zu diesen Schwerpunktthemen statt. Eine kostenfreie Anmeldung zu den Foren ist unter folgendem Link möglich: www.regionale2025.de/zukunftswerkstaetten/

 

Der Rhein-Kreis Neuss wurde auf der „Kommunale“, der größten deutschen Verwaltungsfachmesse, mit einem zweiten Platz für sein interkommunales Projekt „Digitaler Zwilling im Rhein-Kreis Neuss“ beim Digital-Award 2025 in Nürnberg in der Kategorie Landkreise, Ministerien und sonstige Behörden ausgezeichnet. Somit trägt der Rhein-Kreis Neuss in Zukunft das Siegel „Digital-Award 2025“ mit dem Digitalen Zwilling als „Exzellentes Projekt zur Digitalisierung der Verwaltung“. Landrat Hans-Jürgen Petrauschke freute sich zusammen mit Kreisdezernent Harald Vieten und Amtsleiter Michael Fielenbach über die Auszeichnung und betonte: „Diese Würdigung belohnt unser Engagement bei der Digitalisierung. Wir werden diesen Weg zielgerichtet fortsetzen und die Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung auch weiterhin konsequent nutzen“, sagte Petrauschke.

Der Digital Award würdigt herausragende kommunale Digitalisierungsprojekte. Felix Ebner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Databund e.V., übergab die Auszeichnung an Michael Fielenbach, Leiter des Kataster- und Vermessungsamtes des Rhein-Kreises Neuss, und Abteilungsleiter Christoph Kany. Bei der Preisverleihung war auch der Bayerische Digitalminister Dr. Fabian Mehring dabei.

Das Projekt „Digitaler Zwilling“ des Rhein-Kreises Neuss war aus bundesweit 72 Bewerbungen nominiert worden. Ziel des „Digitalen Zwillings“ ist es, die Geodaten der Kommunalverwaltungen im Rhein-Kreis Neuss zusammenzuführen, um die reale Welt auf dem Bildschirm erlebbar zu machen. Die Nutzer erhalten Zugriff auf hochaufgelöste, dreidimensionale 360-Grad-Bilddaten, die vergleichbar mit einer virtuellen Realität sein sollen. Dies ermöglicht die Visualisierung von Planungsvorhaben und Simulationsmodellen in den Bereichen Mobilität, Verkehr, Bau, Klima, Umwelt und Wirtschaft. Zudem dient das Projekt als Basis für Smart-City-Anwendungen und neue Geschäftsmodelle.

Seit Projektstart im Jahr 2023 – gefördert durch das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung – wurden bereits zwei vollständige 3D-Vermessungen des Straßennetzes mit Spezialfahrzeugen durchgeführt, eine dritte ist für 2027 geplant. Zusätzlich werden kreisweit einheitliche Luftbilddaten (Orthofotos, Schrägluftbilder, 3D-Modelle) eingesetzt. Die geplante Datendrehscheibe soll kommunale Datenpools sowie standardisierte Landesdaten zentral bündeln und verfügbar machen. Die Federführung hat das Kataster- und Vermessungsamt des Rhein-Kreises Neuss. IT-Dezernent Harald Vieten, Amtsleiter Michael Fielenbach, Geodaten-Experte Christoph Kany und ihr Team treiben die Weiterentwicklung des Digitalen Zwillings voran.

Der Preis wurde im Rahmen der Messe „Kommunale“ vergeben, einer bundesweiten Fachmesse des Bayerischen Gemeindetags, die in diesem Jahr Rekordzahlen mit rund 8 000 Besuchern und mehr als 600 Ausstellern verzeichnete. Den ersten Platz beim Digital-Award 2025 in der Kategorie Landkreise, Ministerien und sonstige Behörden erreichte der Landkreis Darmstadt-Dieburg mit dem KI-generierten Video-Nachrichtenformat „LaDaDi KOMPAKT“. Hinter dem Rhein-Kreis Neuss belegte der Landkreis Augsburg mit dem Projekt „KI-gestützte Innovation für die wirtschaftliche Jugendhilfe“ den dritten Platz.

In der Kategorie Städte und Gemeinden bis 20 000 Einwohnende kam Kloster Lehnin auf Platz eins mit einer digitalen Anwendung für medienbruchfreie Antragsbearbeitung; in der Kategorie Städte und Gemeinden über 20 000 Einwohnende erreichte die Stadt Nürnberg Platz eins mit „Datenkultur leben – digital souverän. Dezentral. Bürgernah.“. Weitere Informationen zu dem Digital Award finden sich unter dem Link https://www.kommunale.de/de-de/digital-events/digital-award.

Ein weiterer Schritt für eine nachhaltigere Luftfahrt in Europa: Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) hat gestern die europaweit erste öffentliche Tankstelle für den neuen, bleifreien Flugkraftstoff Swift 100R in Betrieb genommen. Der innovative Treibstoff steht damit ab sofort im Rahmen einer ersten Erprobungsphase für die Allgemeine Luftfahrt am MGL zur Verfügung. Die Erstbetankung wurde gemeinsam mit der am Flughafen ansässigen MG Flyers Luftfahrerschule GmbH durchgeführt.

Swift 100R ist ein bleifreier 100-Oktan-Flugkraftstoff, der die gleiche Motoroktanzahl (MON 100) wie herkömmliches Avgas 100LL bietet. Der Kraftstoff kann ohne technische Modifikationen an den zugelassenen Flugzeugen verwendet werden und ist mit bereits vorhandenen Kraftstoffsorten mischbar. Aktuell ist Swift 100R auf STC-Basis (Supplemental Type Certificate) für alle Cessna 172 S- und R-Modelle zugelassen. In Kürze werden Zulassungen für zahlreiche weitere Flugzeugtypen und Motoren folgen.

Neben dem Verzicht auf Blei setzt der Kraftstoff auch bei der Nachhaltigkeit neue Maßstäbe. Dr. Thomas Albuzat, Geschäftsführer der Swift Fuel GmbH, erklärt die zukunftsweisende Zusammensetzung: „Das ‚R‘ in 100R steht für Renewable. Der Kraftstoff enthält bereits heute einen Anteil aus erneuerbaren Komponenten und wurde so ausgelegt, dass dieser Anteil künftig deutlich erhöht werden kann. Damit leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Ausstieg aus Blei, sondern ebnen auch den Weg in eine nachhaltigere Zukunft der Luftfahrt.“

„Mit Swift 100R erweitern wir das Angebot für unsere Kunden um eine zukunftsorientierte Alternative, die den Wandel in der Luftfahrt aktiv unterstützt“, sagt Martin Bollinger, Geschäftsführer von Bollinger Aviation, die als europäischer Vertriebspartner für den Kraftstoff fungiert. „Dass wir gemeinsam mit dem Flughafen Mönchengladbach die erste öffentliche Tankstelle dieser Art in Europa in Betrieb nehmen, ist ein starkes Signal für Innovation und Fortschritt.“

Für den Flughafen Mönchengladbach ist die Einführung von Swift 100R Teil der strategischen Ausrichtung auf klimafreundliche Technologien. Andreas Ungar, Geschäftsführer des Flughafens, betont: „Die Kooperation mit Bollinger Aviation und Swift Fuel zeigt, wie praxisnah wir den Transformationsprozess der Luftfahrt begleiten. Mit Projekten wie diesem stärken wir die Rolle des MGL als Standort für nachhaltige und innovative Lösungen.“

Der Flughafen Mönchengladbach engagiert sich seit Jahren für CO₂-Reduktion und die Entwicklung neuer Antriebstechnologien. Neben Forschungsaktivitäten zu elektrischen und wasserstoffbasierten Flugzeugen ist die Bereitstellung moderner, ressourcenschonender Kraftstoffe ein weiterer konsequenter Schritt auf dem Weg zu einem zukunftsfähigen und klimafreundlichen Flughafenbetrieb.

Pressekontakt Bollinger Aviation:
Bollinger Aviation
Freiligrathstraße 10
61440 Oberursel
Germany
+49 6172 9959746
ops@bollinger-aviation.de

Pressekontakt MGL:
Sevde Katran
+49 (0) 2161 6898-91
sevde.katran@mgl.de

Im Bergischen Land entsteht mit dem „Bergischen Hochwassermeldesystem 4.0“ (HWS 4.0) ein neues digitales Instrument für den Hochwasserschutz. Die Zielsetzung ist, steigende Wasserpegel und somit Hochwassergefahren an der Wupper und ihren Nebenbächen mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) präziser vorherzusagen. Dadurch können Kommunen, Katastrophenschutz, Einsatzkräfte und Bevölkerung frühzeitiger informiert werden.

Seit dem Projektstart 2023 hat sich bereits viel getan. Das HWS 4.0 sammelt Messwerte aus der Region und stellt sie übersichtlich zur Verfügung. Für präzisere Vorhersagen werden umfangreiche Daten benötigt: Pegelstände an Gewässern, Rückhaltebecken und Kanälen, die Niederschlagsmengen sowie der Füllstand von Talsperren. Daher ist ein wichtiger Aspekt, das Messnetz im Wuppergebiet und dadurch die Datengrundlage zu erweitern. Dabei wird auch neuartige Sensorik eingesetzt und für die Wasserwirtschaft optimiert.

Das Messnetz des Wupperverbandes umfasst inzwischen 60 Pegel und 100 Sensoren. Sie erfassen Wasserstände und Regenmengen in Echtzeit. Neue Hochwassermeldepegel für die Wupper wurden kürzlich in Wipperfürth und Solingen gebaut. In Leichlingen entsteht ab Oktober ein weiterer Meldepegel. Auch zahlreiche Klima- und Niederschlagsstationen, in den letzten zwei Jahren 7 neue, sind Teil des Netzes.

Ein wichtiger Schwerpunkt des Projekts ist der Einsatz von KI. Die KI wird mit den gesammelten Daten trainiert, um typische Muster zu erkennen – zum Beispiel, wenn Pegelstände schnell steigen. Ziel ist es, Vorhersagen zu ermöglichen, die mehrere Stunden im Voraus zeigen, wie sich die Situation in den Gewässern entwickeln könnte.

Der Prototyp für das Dashboard ist online

Alle diese Daten fließen in das neue Online-Dashboard, das bereits jetzt als Prototyp verfügbar ist. Dort können Interessierte die aktuelle Entwicklung der Pegelstände im Wuppergebiet verfolgen. Auf einer interaktiven Karte werden die Messstellen angezeigt. Je weiter man in die Karte hineinzoomt, desto mehr Stationen werden sichtbar. Außerdem gibt es eine Liste mit allen Messpunkten – von Niederschlagsmessstellen über Gewässerpegel bis hin zu Talsperren. Angezeigt werden jeweils der aktuelle Messwert und die Tendenz: steigend, konstant oder fallend. Klickt man auf eine Messstelle, öffnet sich ein Diagramm, das die Entwicklung der Werte über verschiedene Zeiträume – von drei Stunden bis zu zwei Wochen – zeigt.

Der Prototyp des Dashboards ist frei zugänglich unter: https://www.hws.nrw/dashboard/start

Im nächsten Schritt soll zusätzlich eine App entwickelt werden, die die Meldungen mobil und noch leichter verfügbar macht. Sie soll ab Mitte 2026 bereitstehen.

Informationen zum HWS 4.0

Das Forschungsvorhaben „Bergisches Hochwassermeldesystem 4.0 (HWS 4.0)“ startete im Juni 2023 und ist auf drei Jahre angelegt.
Forschungspartner sind: Heinz Berger Maschinenfabrik, Wupperverband, Bergische Universität Wuppertal, Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Wuppertaler Stadtwerke und Bergische Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Remscheid-Solingen.
Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen mit 2,8 Mio. Euro gefördert.

https://bergisches-hws.de/

Das HWS 4.0 ist Teil der Initiative „Flagships powered by KI.NRW“, der Kompetenzplattform des Landes für Künstliche Intelligenz KI.NRW. Bei der Entwicklung der neuen Technologien arbeiten die Projektteilnehmer auch mit dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK) und weiteren Regionen Nordrhein-Westfalens zusammen.

Bislang größte Einzelförderung für „Green Factory“ – Themen u.a. Inklusion, Kreislaufwirtschaft und digitale Gesundheitsversorgung – Förderung für REGIONALE-Projekte durch Land NRW und EU aus dem EFRE/JTF-Programm NRW

Große Unterstützung für die Unternehmen und Mitarbeitenden in Südwestfalen: Im Rahmen des bundesweit einzigartigen Strukturprogramms REGIONALE gibt es erfreuliche Neuigkeiten für fünf weitere Projektvorhaben aus Südwestfalen. Sie können bald umgesetzt werden. Dafür stehen bis zu 27 Millionen Euro Fördergelder aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 zur Verfügung. Das Geld kommt aus Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU.

 

„Die neu ausgezeichneten Vorhaben geben der REGIONALE 2025 in Südwestfalen noch einmal einen richtigen Schub. Hervorzuheben ist das Zusammenspiel von Wirtschaft und Hochschule. Ihre Projekte zielen darauf ab, die Menschen in der Region zu unterstützen, den Wirtschaftsstandort langfristig zu stärken und beispielhafte Lösungen für andere übertragbar zu machen“, sagte Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises in seiner letzten Sitzung als Vorsitzender des REGIONALE-2025-Ausschusses. Fünf Projekte erhielten durch den Ausschuss den dritten Stern. Das bedeutet: Für sie gibt es Rückhalt aus der Region und eine Förder- und Finanzierungsperspektive.

Die Summe für alle fünf Projekte hat es in sich. Über 27 Millionen Euro aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der EU stehen für die Projekte zur Verfügung, basierend auf der Empfehlung des EFRE-Begutachtungsausschusses für den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“.

Mit der „Green Factory“ bekommt Südwestfalen ein Leuchtturmprojekt für Kreislaufwirtschaft und einen Knotenpunkt für die Industrie der Zukunft. Sieben Lehrstühle und Institute der Uni Siegen und der RWTH Aachen, die Smarte Demonstrationsfabrik am Campus Buschhütten, das Start-up Smart Plastify sowie zahlreiche Unternehmen wollen zeigen, wie Industriegebäude nachhaltig ertüchtigt und kreislaufgerechte Produktion mit hochwertigen Metallen und Kunststoffen funktionieren kann. Dabei geht es auch darum, Produktionsabfälle zu vermeiden, die entstandenen wieder in den Produktionskreislauf einzubringen, zu schauen, wo nachwachsende Rohstoffe eingesetzt und modernste Technologien für die Reparatur von Bauteilen genutzt werden. Was in Kreuztal beispielhaft unter Nachhaltigkeitsaspekten umgesetzt werden soll, hat die Unterstützung von zahlreichen Unternehmen aus allen fünf Kreisen. Es erhält voraussichtlich die größte Einzelförderung der REGIONALE 2025.

Förderung: Das Projekt „Green Factory“ der REGIONALE 2025 in Südwestfalen soll voraussichtlich mit 22,4 Millionen Euro aus Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.
  • 3. Stern: „SelfDiag“ (Olpe / Südwestfalen)
    Im „Digitalen Facharzt- & Gesundheitszentrum Spieren“ (DFGZ) in Olpe werden neue Wege getestet, um die medizinische Versorgung auf dem Land zu verbessern. Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) soll es Patient:innen Schritt für Schritt ermöglicht werden, Routine-Untersuchungen wie etwa ein EKG selbst durchzuführen. Im Rahmen des Projekts „SelfDiag“ – was ausführlich und übersetzt so viel wie „Selbstdiagnose“ bedeutet – sollen die digital notwendigen Standards aufgebaut, ein KI-Avatar (eine virtuelle Figur) entworfen und beides exemplarisch am Beispiel eines EKGs in der Olper Praxis erprobt werden. Dieser Avatar soll möglichst natürlich sprechen, Patient:innen die einzelnen Schritte erklären, ihnen Hinweise geben und beispielsweise auch Ängste nehmen. Die Idee ist, mit digitaler Innovation das medizinische Personal bei Standard-Untersuchen zu entlasten, Wartezeiten zu verkürzen und zur Verbesserung der medizinischen Versorgung beizutragen.Förderung: Das Projekt „SelfDiag“ der REGIONALE 2025 in Südwestfalen soll mit voraussichtlich 725.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.
  • Die Universität Siegen möchte mit ihrem Projekt „KoWIMA“ Südwestfalens Arbeitswelt der Zukunft inklusiver und barrierefreier gestalten. Eine große Chance sieht die Uni in digitalen Assistenzsystemen, die Betriebe und Arbeitnehmende gleichermaßen unterstützen. Sogenannte KoWIMA-Scouts bündeln dazu Wissen aus Theorie und Praxis. Sie leiten daraus wichtige Erkenntnisse ab und geben sie an Interessierte weiter. Die Projektverantwortlichen wollen erreichen, dass einerseits Menschen mit Behinderung und Arbeitnehmende nach Unfall oder Krankheit selbstverständlicher in die Arbeitswelt einbezogen und andererseits Unternehmen befähigt werden, barrierefreie Arbeitsplätze zu gestalten und so Fachkräfte halten und gewinnen zu können.

    Förderung: Das Projekt „KoWIMA“ der REGIONALE 2025 in Südwestfalen soll mit voraussichtlich 1,012 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.
  • „MARS – Modellierung der Arbeitsmarktverschiebungen in Südwestfalen“ will untersuchen, wie der Arbeitsmarkt in Südwestfalen widerstandsfähig, nachhaltig und zukunftssicher gestaltet werden kann. Das Projekt der Uni Siegen und der TU Chemnitz wird unterstützt von Unternehmen, Institutionen und Verbänden aus der Region. Der Ansatz von „MARS“ hört sich zunächst sehr theoretisch an, hat aber einen großen praktischen Nutzen für die Wirtschaft in Südwestfalen. Das Projekt nutzt moderne Methoden der Netzwerkforschung: Sprich, es werden Daten gesammelt, um zu verstehen, wie Menschen, Unternehmen und Institutionen in Südwestfalen zusammenarbeiten und sich gegenseitig beeinflussen. Daraus entstehen wiederum digitale Modelle, die zeigen, wie sich der Arbeitsmarkt in der Region in Zukunft verändern wird – unter der Berücksichtigung der realen Herausforderungen der Unternehmen. Zusätzlich werden digitale Werkzeuge, individuelle Handlungsempfehlungen und Workshops entwickelt, um Unternehmen, Verbände und Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft gezielt zu unterstützen.

    Förderung: Das Projekt „MARS“ der REGIONALE 2025 in Südwestfalen soll mit voraussichtlich 1,42 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden
  • Arbeitgeber mit den Themen „Employer Branding“ und „New Work“ vertraut und sie dadurch für Fachkräfte attraktiver und gleichzeitig in ihrer Organisation krisenfester machen: Das ist der Kerngedanke des Projekts „RESILIENZWERK“ der Entwicklungs- und GründerCentrum Lüdenscheid GmbH (EGC) und der Fachhochschule Südwestfalen. Das Vorhaben – das zuvor den Namen „Innovation Factory“ trug – richtet sich gezielt an kleine und mittlere Unternehmen in Südwestfalen. Ihnen fehlt oft die Zeit und das Personal, sich mit Arbeitgebermarketing und New Work auseinanderzusetzen. Dabei werden solche Themen immer wichtiger, um Fachkräfte für das eigene Unternehmen zu gewinnen. Im Projekt „RESILIENZWERK“ kommen Unternehmen, Hochschule und Start-ups zusammen, um voneinander zu lernen und vom gegenseitigen Austausch zu profitieren. So soll wissenschaftliche Expertise mit praktischen Erfahrungen verbunden und ein Netzwerk geschaffen werden, das vor allem den kleinen und mittleren Unternehmen in Südwestfalen zugutekommt.

    Förderung: Das Projekt „RESILIENZWERK SWF“ der REGIONALE 2025 in Südwestfalen soll mit voraussichtlich 1,603 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen über den Aufruf „REGIONALE Südwestfalen – Projekte für eine digitale, nachhaltige und authentische Zukunft in Südwestfalen“ gefördert werden.

Für zukunftsweisende, nachhaltige und innovative Vorhaben in Nordrhein-Westfalen stehen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027 EU-Mittel in Höhe von 1,9 Milliarden Euro des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Just Transition Fund (JTF) zur Verfügung. Hinzu kommen eine Ko-Finanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen und Eigenanteile der Projekte. Unterstützt werden Vorhaben aus den Themenfeldern Innovation, Nachhaltigkeit, Mittelstandsförderung, Lebensqualität, Mobilität, Strukturwandel in Kohlerückzugsregionen sowie Strategische Technologien und Wettbewerbsfähigkeit.

43 Projekte der REGIONALE 2025 in Südwestfalen bereits mit dem dritten Stern ausgezeichnet

Bereits Anfang Juni konnten Natur- und Kulturprojekte aus Südwestfalen mit dem dritten Stern ausgezeichnet werden. In Summe sind es nun 43 Projekte. „Wir sind unserem Ziel, „50 für 25“, also bis zum Ende der REGIONALE 2025 in Südwestfalen fünfzig Projekte in die Umsetzung zu bringen, wieder einen großen Schritt nähergekommen. Das gibt uns Rückenwind im Präsentationsjahr der REGIONALE 2025 in Südwestfalen, das gerade gestartet ist und in dem die Region zeigt, welche guten Lösungen sie erarbeitet hat“, sagten Dr. Stephanie Arens und Hubertus Winterberg von der Südwestfalen Agentur GmbH. Die Agentur koordiniert und betreut die REGIONALE 2025 in der Region und sucht mit den Projektverantwortlichen und Partnern wie der Bezirksregierung Arnsberg nach Förderoptionen. Insgesamt konnten so bislang für Projekte der REGIONALE 2025 in Südwestfalen rund 100 Millionen Euro an Fördergeldern nach Südwestfalen geholt werden.

Einen Überblick über alle Projekte der REGIONALE 2025 gibt es hier.

Welche Weichen stellt Europa für die Zukunft seiner Strukturpolitik und Regionalförderung? Wie können Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Zusammenhalt in den Regionen weiter gestärkt werden? Diese und weitere zentrale Fragen standen am 2. Juli im Mittelpunkt eines intensiven Austauschs des Verbunds regionen.NRW mit Vertreterinnen und Vertretern der EU-Kommission sowie des Europäischen Parlaments in Brüssel.

Zu den Gesprächspartnern gehörte Dr. Stefan Berger, Mitglied des Europäischen Parlaments und Sprecher der CDU NRW im EU-Parlament. Mit Blick auf die bevorstehenden Weichenstellungen in der EU erklärte er: „Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und einer sich verändernden transatlantischen Partnerschaft steht die EU vor enormen Herausforderungen. Dies hat auch Auswirkungen auf den zukünftigen EU-Haushalt und die Strukturpolitik. Umso wichtiger ist es, die Perspektiven der Regionen zu berücksichtigen – sie wissen am besten, wie sich geopolitische Umbrüche und politische Entscheidungen ganz konkret auf das Leben und die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort auswirken und was es dort jeweils braucht, um gleiche Lebensverhältnisse und Innovationen zu fördern.“

Der Austausch fand im Rahmen eines Besuchsprogramms in Brüssel statt, das auch Gespräche mit der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung (DG REGIO) und der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (DG GROW) umfasste. Ziel war es, die Perspektiven der Regionen in NRW frühzeitig in die Diskussionen über die künftige EU-Förderpolitik einzubringen. Außerdem ging es darum, die Rolle der regionalen Entwicklungsorganisationen als Vermittler zwischen europäischer und lokaler Ebene zu stärken.

Den Abschluss des Tages bildete das NRW-Sommerfest der NRW-Landesvertretung in Brüssel, bei dem sich rund 1500 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien austauschten.

Am 7. Juli 2025 wurde die großformatige Kunstinstallation „ECHO“ an der Aggertalsperre im Rahmen der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand feierlich eingeweiht. Mehr als 50 Gäste aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft nahmen an der Veranstaltung teil.

Die spektakuläre Installation des international renommierten Künstlerkollektivs Boa Mistura aus Madrid greift das REGIONALE-Zukunftsthema „Alles Ressource!“ auf. Sie bringt mit ihrem kreativen Konzept die Elemente Wasser, Wald, Stein und Gras in einen neuen, sinnlich erfahrbaren Zusammenhang. Auf der Wasserseite der Staumauer wurde der Schriftzug „ECHO“ angebracht – jedoch nur zur Hälfte: Erst die Spiegelung im Wasser vervollständigt das Wort und macht es lesbar. So entsteht ein faszinierendes Zusammenspiel aus Kunst und Landschaft, das sich je nach Wasserstand und Sonneneinstrahlung regelmäßig ändert.

„Uns hat die Kraft der Landschaft und insbesondere des Wassers im Bergischen RheinLand fasziniert und zu „ECHO“ inspiriert. Es ist ein lebendiges Kunstwerk, das sich mit der Natur verbindet und so emotional erfahrbar ist. „ECHO“ setzt ein Zeichen, ist Resonanzraum und erzeugt Wiederhall. Wir sind sehr stolz, Teil eines so relevanten und wichtigen Programms wie der REGIONALE zu sein, das im Einklang mit unserer Vision steht, etwas zu schaffen, das auch wir noch nie gemacht haben“, betonte Pablo Ferreiro Mederos von Boa Mistura.

Starkes Zeichen für nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen
Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises und Vorsitzender des Lenkungsausschusses der REGIONALE 2025, unterstrich die Bedeutung von „ECHO“ angesichts der aktuellen umweltpolitischen Herausforderungen und lobte die partnerschaftliche Zusammenarbeit aller Beteiligten: „Gerade in Zeiten, in denen Themen wie Klimawandel und Ressourcenmanagement politisch in den Hintergrund zu rücken scheinen, setzen wir hier im Bergischen RheinLand ein Zeichen“, so Hagt. „,ECHO‘ wirkt auf mehreren Ebenen: Es reflektiert das Element Wasser, erzeugt Resonanz im Landschaftsraum – und im besten Fall auch beim Betrachter“, hofft der Landrat.

Als Leinwand für das Kunstwerk dient die Staumauer der Aggertalsperre. Auch Dr. Uwe Moshage, Vorstand des Aggerverbands, zeigte sich vom Kunstwerk begeistert und freut sich, dass die Aggertalsperre als Standort für „ECHO“ gewählt wurde. „Als Verband sind wir auf einen sorgsamen Umgang mit dem Landschaftsraum angewiesen – da ist eine temporäre Installation, die unsere Ressourcen künstlerisch ins Zentrum rückt, absolut passend“, ist Moshage überzeugt.

Die Buchstaben von „ECHO“ sind bis zu 34 Meter breit und 6,5 Meter hoch. Insgesamt erstreckt sich der Schriftzug über 137 Meter entlang der Staumauer. Die Umsetzung erfolgte durch die Firma proud to print GmbH mit einer speziellen, erstmals in Deutschland an einer Staumauer eingesetzten Folientechnik. Die Folie ist rückstandslos entfernbar – die Demontage ist für Frühjahr 2026 vorgesehen.

Eine REGIONALE lebe davon, auch ungewöhnliche Dinge möglich zu machen. „Mit dem Kunstwerk ‚ECHO‘ inszenieren wir die Aggertalsperre auf spektakuläre Weise. Wir möchten, dass die Menschen der Region ihre eigenen Verbindungen mit dem Begriff entwickeln“, sagte Dr. Reimar Molitor, Geschäftsführer der REGIONALE 2025 Agentur. Die REGIONALE 2025 lädt die Menschen ein, sich inmitten einer eindrucksvollen Landschaft mit dem Thema Ressourcennutzung auseinanderzusetzen.

Musikalisch wurde die Eröffnung von den aus Hückeswagen stammenden Jazzmusikern Julian und Roman Wasserfuhr begleitet. Mit Auszügen aus ihrem Album „ECHOES – Sound of Home“, eigens für die REGIONALE 2025 komponiert, schufen sie einen klanglichen Spiegel des visuellen Kunstwerks.

Mehr Informationen zu ECHO unter: www.regionale2025.de/echo