Zukunft gemeinsam gestalten –
Die Regionen in NRW

Regionen.NRW ist der Zusammenschluss der acht regionalen Entwicklungs- und Marketingorganisationen in Nordrhein-Westfalen. Sie managen regionale Entwicklungsprozesse und Projekte, sind Repräsentanten und Lobbyisten ihrer jeweiligen Region nach außen und verstehen sich als strukturpolitische Partner für den Einsatz der landespolitischen Instrumente vor Ort. Unter dem Dach von regionen.NRW organisieren sie einen intensiven interregionalen Austausch und führen gemeinsame Veranstaltungen durch. Durch wirkungsvolle und schnelle Abstimmungsprozesse tragen sie zu einer deutlich effizienteren und effektiveren Zusammenarbeit mit dem Land bei.

In Nordrhein-Westfalen trifft die Landesstrukturpolitik wie in kaum einem anderen Bundesland auf eine ausdifferenzierte Raumkulisse mit jeweils sehr individuellen Entwicklungen, Strukturen und Herausforderungen. Daraus leiten sich sehr unterschiedliche Anforderungen an die Ausgestaltung, den Umfang und die Zusammensetzung der für den jeweiligen Raum bzw. die jeweilige Region einzusetzenden Instrumente bzw. den Instrumentenkasten ab.

Die Regionen in NRW sprechen sich im Lichte dieser Rahmenbedingungen dafür aus, die strukturpolitischen Instrumente des Landes NRW konsequent an dem konkreten Bedarf der Unternehmen, Institutionen und Akteure vor Ort zu orientieren und gleichzeitig auf die Maßnahmen mit dem größtmöglichen zu erwartenden Mehrwert zu konzentrieren.

Die daraus resultierenden Managementaufgaben lassen sich am effektivsten auf einer Ebene umsetzen, die sich auf einen Raum bezieht, der durch eine weitgehende strukturelle Homogenität und gewachsene Akteursnetzwerke gekennzeichnet ist und dadurch eine zielgerichtete Umsetzung bestimmter Instrumente mit vor Ort nachvollziehbaren Erfolgen gewährleisten kann. Daraus leitet sich die regionale Managementaufgabe der Aktivierung und Bündelung einzelner Bedarfe und Interessen einerseits und ihrer gezielten Zuführung zu den Unterstützungsangeboten andererseits ab.

Die Erfahrung mit der Koordinierungsarbeit in den einzelnen Regionen zeigt darüber hinaus, dass der Aufbau ökonomisch nachhaltiger, d. h. auf Dauer eigenständig tragfähiger Entwicklungsprozesse deutlich erfolgreicher ist und damit ein höheres Gewicht gegenüber isolierten Einzelprojekten mit teilweise erheblichen Folgekosten und unklaren Langfristeffekten erhalten muss.