Gestalten im digitalen Wandel

Die umfassenden Veränderungen und zukünftigen Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung waren Thema auf dem Frühjahrsempfang der Regionen am 8. Mai 2018 im Landtag NRW. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren nach Düsseldorf gekommen, um mitzudiskutieren und sich auszutauschen.

„Land und Regionen können und müssen zusammenarbeiten und Gestalter in digitalen Zeiten sein“, waren sich die Geschäftsführer und Vorstände der NRW-Regionen einig. „Neue technische Instrumente stellen Etabliertes in Frage, bieten aber auch Chancen für neue Ansätze. Gleichzeitig verändert sich der gesellschaftliche Blick für die Qualität des eigenen Lebensumfeldes. In diesem Zusammenhang ist jede Region gefragt, ihre spezifischen Stärken und Potenziale zu erkennen und diese nachhaltig für wirtschaftlichen Erfolg, Attraktivität und eine höhere Lebensqualität zu nutzen.“

Unter dem Motto „Regionen gestalten zwischen analoger Wirklichkeit und digitaler Veränderung: Chancen und Herausforderungen – Perspektiven und Grenzen“ wurde auf dem Frühjahrsempfang umfassend diskutiert. Teilnehmer der Podiumsdiskussion waren dabei Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Martina Fromhold-Eisebith (Leiterin des Lehrstuhles für Wirtschaftsgeographie an der RWTH Aachen), Matthias Günnewig (Leiter der Technologieförderung Münster und Vorsitzender des Aufsichtsrates von münsterLAND.digital e.V./Digital Hub Münsterland), Dr. Julian Bosch (Geschäftsführer Intrapore GmbH, Essen) sowie Isabel Sabisch (Jugendkonferenz UTOPiA Südwestfalen).

Einen weiteren spannenden Impuls gab Ministerin Scharrenbach darüber hinaus unter dem Titel „Heimat gestalten in digitalen Zeiten“.

Fotos: regionen.NRW/Arne Pöhnert