Projektlandkarte Regionale 2025

Die «REGIONALEN» als Format der Stadt- und Regionalentwicklung sind wie die «Internationalen Bauausstellungen IBA» insbesondere in Nordrhein-Westfalen seit den 90er-Jahren bewährte Entwicklungsinstrumente, die in verschiedenen Gebieten zu nachhaltig wirkenden Projekten, Entwicklungen und Investitionen geführt haben. Die REGIONALEN in Nordrhein-Westfalen, die auch als sogenannte „kleine IBA“ bezeichnet werden, sind als Format unmittelbar von der IBA Emscher Park abgeleitet und wenden nahezu den gesamten Instrumentenkasten einer IBA an, ohne dabei den Anspruch an internationale Relevanz und Reichweite zu erheben. Sie nutzen Wettbewerbs- und Qualifizierungsverfahren, um private Mittel und öffentliche Förderung zu erhalten, und bedienen sich Bausteinen der IBA wie Projektaufrufen, Projektfamilien oder einem Präsentationsjahr. Die Ähnlichkeiten betreffen demnach sowohl die inhaltliche Zielsetzung, die Verfahrensweisen als auch die Organisationsformen. Man kann die Prozess- und Projektentwicklung als ähnlich hoch ambitioniert wie bei den IBA selbst bezeichnen.

Mit der REGIONALE 2025 im Limmattal bei Zürich in der Schweiz erfährt dieses NRW-Format derzeit erstmalig Anwendung im internationalen Kontext. Die Regionale 2025 im Limmattal zielt darauf ab, das Image des Limmattals aufzuwerten, gesamträumlich bedeutsame Aktivitäten zu koordinieren und daraus Synergien zu nutzen. Die Kantone Aargau und Zürich wollen gemeinsam mit den mehr als 20 Städten und Gemeinden im Limmattal die regionale Entwicklung aktiv, grenzübergreifend und zukunftsweisend gestalten.

Link zum Thema: 

www.regionale2025.ch