Bezirksregierung Köln nimmt Agglomerationskonzept als regionalen Fachbeitrag zum Regionalplan entgegen. Foto: Bezirksregierung Köln

Köln, 9. März 2020 – Der Region Köln/Bonn e.V. überreichte am 9. März 2020 offiziell das Agglomerationskonzept als Fachbeitrag zum Regionalplan Köln an die Kölner Regierungspräsidentin Gisela WaIsken. Das Agglomerationskonzept wurde in einem 3-jährigen Beteiligungsprozess mit regionalen Akteuren und Entscheidungsträgern aus Stadt- und Regionalplanung, Wissenschaft, Politik sowie Kommunal- und Landesverwaltung erarbeitet. Es präsentiert fachlich belastbare und zugleich mutige Positionen zur perspektivischen Entwicklung der Region Köln/Bonn.

Regierungspräsidentin Gisela Walsken lobte den ambitionierten Charakter des Fachbeitrags und beschrieb das Agglomerationskonzept als „außerordentlich guten Kompass“ für den Regionalplan. „Eine wirksame Regionalplanung ist auf das Zusammenspiel formeller und informeller Elemente angewiesen. Daher wird unsere Regionalplanung auf diesem Zukunftsdialog der Kommunen und Akteure der Region aufbauen“, betonte die Regierungspräsidentin im Rahmen der Übergabe des Konzepts an die Bezirksregierung. Sie verwies darauf, dass der Dialogprozess ein Bewusstsein für ein gemeinsames Miteinander geschaffen hätte und die Regionalplanung positiv beeinflussen werde. Zudem hob sie das vertrauensvolle und partnerschaftliche Verhältnis der Bezirksregierung Köln zum Verein Region Köln/Bonn hervor, der als Träger stellvertretend für die Region den Prozess zur Erarbeitung des Agglomerationskonzepts koordinierte.

„Unsere Region und v.a. ihre räumliche Entwicklung in Balance zu halten ist Herausforderung und zugleich Verantwortung. Eine Region in Balance kann nur gelingen, wenn wir über den kommunalen Tellerrand schauen, konkurrierende Nutzungsansprüche vereinbaren und gemeinsam konkrete Perspektiven und Projekte für regionale Teilräume entwickeln“, erklärte Dr. Reimar Molitor, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Region Köln/Bonn e.V. „Deshalb brauchen wir einen integrierten Ansatz für die Raumentwicklung. Umso mehr danken wir der Bezirksregierung Köln, die den Dialog mit den Akteuren in der Region fachlich eng begleitet.“

Hintergrund:
Das Agglomerationskonzept wurde wurde dem Fachpublikum im Rahmen einer Transferkonferenz am 23. September 2019 präsentiert, die den Auftakt machte zur weiteren Diskussion des Konzeptes und planerischen Vertiefung mit den Städten, Kommunen und der Öffentlichkeit in der Region. Ziel ist es, einen fachlichen Beitrag und eine Argumentationshilfe für die Region zu liefern, um Entscheidungen für die räumliche Entwicklung an einem Gesamtbild auszurichten. Das Konzept wurde aus Mitteln der EU und des Land Nordrhein-Westfalen gefördert und in Kooperation mit der Nahverkehr Rheinland GmbH erarbeitet.
 
 
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